Die Lust, Erlebtes und Gesehenes zu konservieren


                                                                                                

Mondfinsternis

am 28.09.2015

Die Beobachtung begann um ca. 2.40 Uhr und endete um 5.50 Uhr.

Drei Gartenstühle, Schlafsäcke und Decken auf den Stühlen.

Ein "Blutmond" war angekündigt - eine nette Mondfinsternis fand statt. Immer wieder ein Erlebnis! Wolken verdeckten des öfteren einen Blick auf den Mond.

Wunderbar zu sehen, wie es ällmählich dunkler wurde und sich der Sternenhimmel zeigte.

Alle Bilder sind unbearbeitet (lediglich verkleinert)

Aufnahme mit EOS 600D an ETX 90







EOS 600D mit einem  Tamron Zoom (Brennweite 300mm)




















Partielle Sonnenfinsternis

am 20.03.2015


Was soll  man sagen? Da hat alles gepasst !  Über 150 junge Menschen am Teleskop, die auch folgende Bilder erstellt haben. Ein schönes Erlebnis.

Alle Bilder sind unbearbeitet, wurden mit dem Meade ETX mit Glassolarfilter von unterschiedlichen Personen aufgenommen.


















Halo 12.04.2013


Zwei interessante Aufnahmen machte Carlos Oliviera in Havanna/Kuba am 12.04.2013 um 19.45 Uhr.

Halos entstehen durch Brechung von Licht an Eiskristallen. Diese müssen - als Voraussetzung für das Phänomen - möglichst regelmäßig gewachsen und durchsichtig klar sein.





Partielle Mondfinsternis 25.April 2013

Eigentlich hatte ich nicht an die partielle Mondfinsternis gedacht, da mir im Gedächtnis war, dass sich in unseren Breiten der Mond nur zu 2% im Halbschattten der Erde bewegen würde. Dann aber-durch die Tagesschau daran erinnert-wagte ich doch einen Blick und ich war erstaunt, dass die Finsternis doch deutlicher zu sehen war. Kein Vergleich mit anderen Erlebnissen, aber immer wieder interessant. Als Aufnahmegerät stand mit die Panasonic Lumix meiner Frau zur Verfügung, eine reine Automatikkamera, allerdings mit einem 10-fach Zoom und einem guten Leica-Optik. Nachfolgende Aufnahmen sind um 22.17 Uhr und um 23.07 Uhr gemacht (um den Unterschied deutlich zu machen).

Aufnahmeort war Peschiera/Gardasse, wo ich beruflich verweilte.


Bild 1: Mond um 22.17 Uhr

Bild 2: Mond um 23.07 Uhr


Venustransit

6. Juni 2012

"Der letzte Venustransit, den die jetzt lebenden Menschen beobachten können". So wurde dieses Ereignis plakativ angekündigt. Stimmt schon und mag auch sein. Dennoch: Venustransite gleichen sich und wer den Transit am 8. Juni 2004 erlebt hat, sah dem Ereignis gelassen entgegen.

Nichtsdestotrotz reizte mich der Gedanke, den Transit mit eigenen Augen verfolgen zu können. Für unseren gemeinsamen Jahresurlaub war nichts Festes geplant. 5 Tage zum Entspannen irgendwohin, möglichst nicht so weit weg. Wir entschieden uns für den Neusiedler See. Hier war die Möglichkeit laut "Wetteronline" noch recht hoch, wenigstens etwas Wärme zu tanken, Rad zu fahren und den Abend im Freien zu verbringen. Der See hatte bei unserer Ankunft 18 Grad, keine Temperatur für mich, die Badehose anzuziehen. Außerdem hat er eine mittelere Tiefe von 1,39 Meter. Eher ein Revier für Segler und Surfer.

Am 6. Juni stand ich also um 4.15 Uhr auf und war um 4.30 Uhr auf der Straße. Eigentlich war eine Beobachtung direkt am See vorgesehen. Leider musste ich feststellen, dass ich mich am Abend vorher mit dem "Ort" des Sonnenaufgangs ziemlich verschätzt hatte. Also stieg ich ins Auto und suchte mir schließlich die kleine Hügelkette nördlich von Weiden (nahe Neusiedel) aus. Eine nette Stelle mitten im Weinanbaugebiet und vor mir ein großer Windpark. Aufbau und auch die fotografischen Vorbereitungen waren eher unprofessionell.

Einige nette Bilder und ein interessantes, dreiviertelstündiges Gespräch mit einem  Weinbauern (Weingut Guttman, Weiden) waren die "Ausbeute".

Meine Ausrüstung:

Canon EOS 600D an ETX 90 + ein gutes Filmstativ meines jüngeren Sohnes Maximilian


Sonnenaufgang, noch ohne Filter.

Die Venus ist bei genauerem Hinschauen schon zu sehen.

Ich hatte unsere Canon 600D direkt an das ETX90 angeschlossen, ohne Objektiv. Damit hatte ich auch keine Blende. Das hätte ich wissen müssen!
Also musste ich mir eine basteln.
Der Pappkarton des Sonnenfilters wurde mit einem Kugelschreiber durchbohrt und vor das Objektiv gehalten.
Das Ergebnis:

Schließlich sorgte der Sonnenfilter für schärfere Konturen. Gut sind jetzt auch die Sonnenflecken erkennbar
Leider hatte ich auch keinen Fernauslöser in der Tasche, so dass ich mir mit dem Selbstauslöser der Kamera behelfen musste. Damit entging mir leider  das beliebte und lukrative Motiv  "Flugzeug und Venustransit". Übrig blieb der Kondensstreifen.

Ausschnittsvergrößerungen. Es gibt bessere Optiken als die des ETX90, wobei ich vermutlich auch nicht scharf genug eingestellt habe. 

Noch besser ist das hier zu sehen. Es gab Zeiten, in denen man sich auf das besondere "Phänomen des Tropfeneffekts" besonders freute. Mittlerweile hat man erkannt, dass die Optik des Teleskops den Effekt verursacht.

"Austritt" der Venus - das Ende des Venustransits 2012

Hier zwei Bilder meines Standorts. Übrigens ein Naturerlebnis der doppelten Art. Es ist unglaublich, welche Töne man an einem Morgen um 5 Uhr in den Weinbergen am Neusiedler See hört. Ein Genuss der besonderen Art. Man nimmt sich vor, demnächst doch einmal an einer Vogelstimmenexkursion teilzunehmen.


Mein Fazit:
Wieder mal ein sehr zufrieden stellendes Erlebnis,
für welches das frühe Aufstehen gelohnt hat.
Auch wenn die Astronomie als Hobby sehr an den Rand gerückt ist -
sie "gibt" mit nach wie vor sehr viel.
Die Qualität der Bilder könnte besser sein. Dazu müsste eine bessere Optik gekauft werden und es wäre eine intensivere Vorbereitung notwendig.
Aber genau hier sehe ich jetzt bewusst "meine" Grenzen.
Ich freue mich über die wunderbar scharfen, gut aufgelösten und mit sehr viel Mühen erstellten Bilder einiger sehr engagierter Amateur-Astronomen.
Gleichzeitig freue ich mich aber auch über die interessierten Menschen, die mit wenig finanziellem Einsatz oder vielleicht auch mit wenig Zeit sich für die Dinge begeistern können, die um uns geschehen.
Einen solchen Menschen habe ich bei dieser Beobachtung kurz kennengelernt. Ich selbst durfte während meiner Beobachtungen einiges über den Weinanbau und die Gegend um den Neusiedler See erfahren.
Die Begegnung mit anderen Menschen gehört für mich zum Hobby "Astronomie".
Bayreuth, 12.06.2012
Robert Koch
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15. Juni 2011: Mondfinsternis
Trotz Wolken - das Warten hat sich gelohnt. So um 21.30 Uhr "stand" genau am Südosthorizont eine große Wolkenfront. Sie wollte sich nicht auflösen oder verziehen. Dann aber war der Mond in seiner totalitären Phase noch zu sehen, immer wieder verdeckt von Wolken oder Wolkenfetzen. Hier unsere Ausbeute:

Noch teilweise von Wolken verdeckt






Klare Sicht. Am Ende der totalen Phase







Dunst zieht auf








Schließlich verdeckten wieder Schleierwolken das Himmelsschauspiel



Fazit:

Weniger ist manchmal mehr, zumindest, wenn man eigentlich gar nichts erwartet.


Vierstrahliger Jet "begegnet" dem "jungen" Mond.
06.03.2011








Aus Anlass der SOFI am 4.01.2011 haben wir Negativstreifen der
SOFI des 31.05.2003
einscannen lassen.
Wir erinnern uns noch gut:
Faszinierend der Aufgang der Sonnensichel über dem Fichtelgebirge!













SOFI 4.01.2011


Unerwartet : Doch noch ein Blick auf das Ereignis (ca.10.15Uhr)

Canon EOS 300d mit Tamron 100-300 mm
















Juni 2007

Junger Mond im Juni mit Straßenlaterne



August 2006

M31 Andromedagalaxie im Sternbild Andromeda

Aunahme mit EOS 310D bei ISO 800 und ~6 Minuten Belichtung; handgeguidet
Optik: 150/750 mm Netwon auf Astro 5 (Falkos Equipment)


Diese Aufnahme wurde zusammen mit Falko Eggert und dessen Ausrüstung gemacht !


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M33 Spiralgalaxie (Triangulumgalaxie)

Aunahme mit EOS 310D bei ISO 800 und ~6 Minuten Belichtung; handgeguidet
Optik: 150/750 mm Netwon auf Astro 5 ( Falkos Equipment )


Diese Aufnahme wurde zusammen mit Falko Eggert und dessen Ausrüstung gemacht !


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M27 Hantelnebel nahe Sagitta

Aufnahme mit EOS 310D bei ISO 800 und ~6 Minuten Belichtung; handgeguidet
Optik: 150/750 mm Netwon auf Astro 5 (Falkos Equipment)


Diese Aufnahme wurde zusammen mit Falko Eggert und dessen Ausrüstung gemacht !



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Die Loferer Steinberge im Morgengrauen. Jupiter im Untergang.






         


       




 Sonnenfinsternis 29. März 2006

Sonnenfinsternis. Im Grunde genommen hatten wir mit keiner Wolkenlücke gerechnet. Genau um die Mittagszeit änderte sich das. Wir hatten Gelegenheit, die zweite Phase der Sonnenfinsternis fast komplett zu erleben.
Wolken haben den Vorteil, dass ohne Filter fotografiert werden kann und die Bilder wesentlich eindrucksvoller sind als bei klarem Himmel. Da geht nämlich ohne Filter nichts. Die Augen musste man allerdings trotz Bewölkung schützen.
Hier einige Eindrücke:
Kurz vor der maximalen Phase

                                              

  Maximale Phase (Bedeckungsgrad 32% )
                            
                                              


                            
Dem Ende entgegen

                                                                                          

 





 Mit Filterfolie
                                                   






                                                                

  Untergehende Dezembersonne

Ist das nicht "Richards Hütte" ( sprich: das Festspielhaus ) im Spiel des Lichtes ?

       

 Voller Mond in klarer Winternacht

                     

   "Himmlische" (Jupiter und Venus) und "irdische" Lichter entlang des Bodensee-Königssee-Radwegs

Das Beobachtungsobjekt ist immer präsent, auch im Urlaub: Der Himmel.

                                 


Mars 2006

                                      

                                                 

Mondsichel des abnehmenden Mondes. Aufnahme mit GSO 150.


           

Dass es möglich ist, mit einem Spielzeugteleskop durchaus ordenliche Aufnahmen vom Mond zu machen, zeigen folgende Bilder:
Nikon 4300 an Kosmos 60 (Refraktor!) auf EQ 3 ( "Huckepack" auf GSO 150 )
Okularprojektion an verschiedenen Okularen

Unten: Aufnahmen mit Kosmos 60, bearbeitet mit Jasc Paint Shop Pro

 


An folgenden Bild sieht man auch die Grenzen des Kosmos 60: Bei starker Vergrößerung lässt die Auflösung zu wünschen übrig. (Okularprojektion, Nikon 4300)



Im Vergleich: Mondkrater, Gebirge, Aufnahme mit GSO 250 Dobson und Nikon 4300 (Okularprojektion)





Und noch einmal der Mond, jedoch mit einem deutlich sichtbaren Schatten:
Die Ursache: Der Fangspiegel des Newtons


Zoomt man aber "in" das Objekt, macht sich der Fangspiegel nicht mehr bemerkbar



Partielle Sonnenfinsternis

Bilder der partiellen Sonnenfinsternis vom 31.05.03 aufgenommen mit einer Videokamera



Venustransit
8. Juni 2004
Ein weiteres Highlight der letzten Jahre war der Venustransit. Für dieses astronomisches Ereignis verwendete Rafael das ETX und das Kosmos 60 auf EQ1.



Aufnahme mit dem Kosmos - Refraktor 



Ausschnittsvergrößerungen ( ETX ): Glassonnefilter
Bearbeitet mit Jasc Paint Shop Pro


Ausschnittsvergrößerung Kosmos 60 ( Filterfolie)

Venus am Sonnenrand



"Leuchtende Nachtwolke"
Allerdings ist hier die Lichtquelle die Stadt Bayreuth und nicht die Sonne
Aufnahme mit Canon EOS 310D



 Mondfinsternis

Die Mondfinsternis im Jahre 2003 war sehenswert. Lange haben wir gewartet, bis endlich aus der Wolkenlücke ein wolkenfreier Himmel
wurde. Die Aufnahmen wurden mit der Nikon 4300 am Quelle-Teleskop (114mm) gemacht.



Jupiter
Eingermaßen ordentlich zu sehen sind die Wolkenbänder.
Nikon 4300 an GSO 150 (Okularprojektion)


Saturn
Blick von oben auf das Ringsystem.
Aufnahmeinstrumente wie oben

 Planetenkonjunktion
In der Dämmerung deutlich zu sehen. Es handelt sich um einen Scan, leider sind uns die Daten verloren gegangen.

Wir recherchieren.
Aufnahme jedenfalls mit einer Canon EOS 500N


Venus

Aufnahme mit dem ETX /Nikon 4300/ Okularprojektion



Merkur
ETX / Nikon 4300 / Okularprojektion


Mond + 3
Vielleicht nicht ganz so gut bei dieser Auflösung zu erkennen: Der Mond mit drei Planeten.


M 13
Der berühmte Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules. Geglückte Nachführung, Nikon Coolpix 4300 an GSO 150

Bildreihe: Vergrößerung am Computer (also digital, nicht optisch)






M57

Der berühmte Ringnebel im Sternbild Leier. Auch dieses Objekt eine der ersten Deep-Sky-Versuche mit Nikon Coolpix 4300
an GSO 150


Digitale Vergrößerung des himmlischen Rauchrings: Grenzen der Auflösung


Orion
"Das" Wintersternbild .
Hier über den Loferer Alpen.

M 42

Orion hat auch noch den beeindruckendsten Nebel zu bieten.
Orionnebel mit EOS 310D an GSO 150.
Weniger beeindruckend: Die Aufnahmequalität unseres Bildes. Wir werden daran arbeiten.

Morgendlicher Anblick: Venus und Mond ziehen gemeinsam ihre Bahn
Blick nach Südosten, Canon EOS 310D



Hier sei eine kurze Erklärung zur "Lage" angebracht. Nicht immer sind die Bedingungen zum Fotografieren ideal:

Das Wetter in Bayreuth ist zwar abwechslungsreich, jedoch bekommen wir oft nur die Reste von Druckgebieten ab. Die Folgen sind eine Mischung aus Sonne Regen, aber halt nur etwas Regen und nur etwas Sonne (a bisserla, wie wir hier sagen). Auch der Himmel ist nicht immer ganz blau bzw. schwarz, aber auch nicht ganz bedeckt. So verhält es sich oft auch mit anderen Wetterlagen.
Im Herbst und Winter verschwinden wir nicht selten unter einer Hochnebeldecke. Aber eben nicht ganz. Die hohen Lagen des Fichtelgebirges liegen darüber, wenn nämlich eine Inversion entsteht (unten kalt, oben warm). Wunderschöne Ausblicke vom Ochsenkopf und Schneeberg sind die Konsequenz.  Wälderinseln schwimmen in einem schier endlosen Wolkenmeer. Unten ist es grau  und frostig kalt bzw. nasskalt, oben, nämlich auf den Höhen des Mittelgebirges  ist die Milchstraße besonders gut zu sehen, da die Wolken die Lichtverschmutzung in Grenzen halten.

Bild unten: Blick vom Ochsenkopf in die untergehende Sonne. Aus dem Wolkenmeer schaut die "Insel" Königsheide heraus





Orion Gürtelsterne mit dem Großen Orionnebel M42
Aufnahme mit Canon 310D
(Zoom-Objektiv, 200mm, nachgeführt auf GSO150/EQ3)



Mond über den Loferer Alpen - Naturschauspiel
( EOS 300d auf Stativ )





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Komet Machholz bei den Plejaden
Winter 2004/5
EOS 310D ( 100mm Brennweite )



Orion Nebel M42 (Neubearbeitung)
300mm Brennweite mit EOS 310D



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