Sternkarten - Beobachtungsstandorte - Berichte

Hier findet sich der Kurzbericht zur Astronomiemesse in VS am 16.09.2006
Das ist zwar schon eine zeitlang her, aber da wir verlinkt sind, lassen wir den bericht in der Form, in der wir ihn unmittelbar nach der Messe verfasst haben.

 

Die Astronomiemesse in VS am 16.09.2006

    oder

" Von Nix kommt Nix"
                                                                       - - Kurzbericht --


Aufstehen um 3.45 Uhr, Abfahrt Nürnberg 5.49 Uhr, Ankunft in VS um 11.35 Uhr. Also etwa 6,5 Stunden Fahrt.

Gut, wir waren da.  Um 12.20 Uhr auf dem Messegelände. Zu spät für John Dobson - dachten wir. Dabei hatten wir noch  extra das Auto in Gang gesetzt , um von Bayreuth nach Nürnberg zu kommen. Wir wollten doch pünktlich sein : Um 12.00 Uhr war der Vortrag des alten Mannes angekündigt ! Doch wir hatten Glück : Dobson war auch noch nicht da.




So blieben uns drei Stunden Zeit, um den Event " Erste Astromesse in Süddeutschland" zu genießen.

Fazit:

- Gut besuchte Vorträge, die etwas zu leise in die Halle übertragen wurden.
   Ein Tipp dazu: Ein weiterer Beamer  für die Ausstellungshalle hätte das Gedränge im   
   Vortragsraum etwas entzerrt.





- Zu lange Schlangen an der "Versorgungsstelle". Da will doch jemand nichts verdienen !
  Unglaublich in unserer heutigen Zeit !
  Wir hätten gerne "vor Ort" gegessen, aber die Schlange riss einfach nicht ab.
  Man sieht, dass hier einfach noch ehrliche Amateure am Werk waren, die weniger ans
  Geschäftemachen und mehr an ihr Hobby denken. Ein zweiter Verpflegungsstand im Freien
  hätte das Ganze aber entzerrt. Vielleicht denkt man ja 2007 dran.




- Gut besuchte Stände, geduldige Verkäufer ( so weit wir das beurteilen können) und viel-
  leicht auch gute Geschäfte.




Irgendwann erschien "ER" dann doch. Sehen konnte man ihn nur, wenn man sich in den Vortragsraum drängte. Hoch gehaltene Kameras, jeder wollte wenigstens ein Foto vom
"Alten Herrn" oder soll man besser sagen vom "Popstar" der Amateurastronomie mit nach Hause nehmen.
Für Geduldige gabs dann sogar eine Unterschrift am "Spektrum-der Wissenschaft-Stand".


Astrotech zeigte, dass der Werkstoff der Zukunft durchaus Kohlefaser sein könnte. In Bayreuth gibts dazu eine Zentrum "Neue Materialien", in dem auch mit Kohlefaser experimentiert wird.


                                                 
                                            


Für 1 € gabs verschiedene Ausgaben der VdS - Zeitschrift . Dazu das durchaus gelungene Poster. In Sachen Logo könnte sich aber der VdS mal was Neues einfallen lassen. Aufkleber gabs umsonst, aber vielleicht sollte man lieber mal einen Werbefachmann befragen. Das aktuelle Logo kleben sich wohl die wenigsten auf ihren fahrbaren Untersatz.




Feierte im Jahr 2006 seinen 91. Geburtstag. Kaum zu glauben !

Zum Urknall und zur Evolution des Weltalls besitzt der jung gebliebene und dynamisch wirkende John Dobson seine eigene Meinung, die er mit viel Humor vertritt:
" Von Nix kommt Nix"
Sympatisch !





Ein fränkischer Stern am Himmel der Astronomiezeitschriften - Interstellarum.




Ein Dankeschön an die Initiatoren !

Ach ja: Da war noch die Rückfahrt. Stuttgart, Nürnberg, Bayreuth in etwas mehr als 7 Stunden.

Robert und Rafael

                          Sternkarten


Wohl die geeignetste Möglichkeit, sich am Himmel zu orientieren, ist das selbstständige Erstellen von Sternkarten. Rafael hat im Alter von 12 Jahren die folgenden Karten erstellt und erfolgreich mit ihnen gearbeitet.









              Beobachtungsstandorte

     "Jeder Standort hat seinen Himmel"

Wer sich`s leisten kann oder will baut sich eine eigene Sternwarte. Das ist sicher eine nette Angelegenheit und vielleicht würden wir das auch gerne machen. Aber so wie jedes Teleskop "seinen Himmel" zu haben scheint (alte amateurastronomische Weisheit), so hat auch jeder Beobachtungsstandort "seinen Himmel".

So kann man von unserem neuen Beobachtungsstandort auf einem Höhenzug bei Creußen ( Haaghaus bei Neuhof ) gut den Osten und recht ordentlich den Süden beobachten. Der Westen wird, wenn auch gering, von den Lichtern der Stadt Creußen beeinträchtigt.

Manchmal ist es aber recht sinnvoll einen von Lichtverschmutzung freien Himmel im Westen zu haben ( Merkur, Venus ). Dann gibt es Sinn, in den Süden von Lindenhardt oder auf die Neubürg zu wechseln. Hier ist der Westen relativ "frei", während eine Beobachtung des Süd- und Osthimmels hier einfach nicht möglich ist ( Lindenhardt: Wald; Neubürg: Bayreuth und dessen "Lichtglocke").

Mit der Zeit haben sich einige Beobachtungsstandorte "angesammelt", zu denen auch solche ausgewählten wie der Ochsenkopf und der Schneeberg gehören. Neben dem astronomischen Aspekt kommt dann natürlich auch der Aspekt des Naturerlebens dazu. Mit dem Teleskop zu "reisen" hat eben auch seinen ganz besonderen Reiz.   

 Abb.1 und 2: Blick vom Schneeberg (li) und Ochsenkopf (re)

Abb. 3, 4, 5: Neubürg (im Hintergrund), Blick von der Neubürg nach Bayreuth, Orion über dem "Naturkunstraum" Neubürg


Abb.6: Im Hintergrund: Der Höhenzug bei Creußen, auf dem unsere Beobachtungsplattform steht